Regenbrause, Dampfdusche und farbiges Licht bauen wir beim Badumbau in bestehende Leipziger Bäder ein, vom Gründerzeithaus im Waldstraßenviertel bis zur Plattenbauwohnung der 1980er Jahre in Paunsdorf. Am meisten lohnt es sich, wenn der Duschbereich ohnehin neu entsteht. Was hinter der Fliese liegt, muss vor dem Fliesenleger feststehen: Querschnitt, Ablauf, Leerrohre, Abdichtung. Brausen, Leuchten und Steuerung lassen sich nachrüsten.
Die meisten Bäder sind auf Abläufe geplant: hinein, waschen, putzen, hinaus. Ein Erlebnisbad gibt dem Raum einen zweiten Zweck, den Feierabend. Nötig sind dafür vier Dinge: viel weiches Wasser auf den Schultern, feuchte Wärme, blendfreies Licht und ein Platz zum Sitzen. So wird aus der schnellen Dusche am Morgen eine Viertelstunde am Abend. Ob die Freude bleibt, entscheidet die Technik dahinter.
Teure Oberflächen tragen dazu wenig bei, entscheidend sind Wassermenge, Warmwasser, Lüftung und Abdichtung. Wasser, Wärme, Licht und Sitzplatz passen gemeinsam in ein Bad ab etwa 5 m², sofern die Entscheidung fällt, bevor der Fliesenleger kommt. Kleinere Bäder bekommen eine Auswahl.



