Was Kunden vor der Unterschrift wissen wollen
Wird die Schlussrechnung höher als das Angebot?
Nein, sofern Leitungen, Decke und Elektrik vorher sorgfältig geprüft wurden, und dafür ist der erste Termin da. Danach gilt der Festpreis. Was der Altbau verbergen kann, etwa eine alte Bleileitung im Schacht, steht vorher als eigene Position mit Preis im Angebot.
Wie lange bleibt das Bad gesperrt?
Ein Komplettbad braucht zehn bis fünfzehn Arbeitstage am Stück. Muss der Estrich erneuert werden, kommt die Trocknung hinzu, und die lässt sich nicht beschleunigen. Beide Zeiten nennt das Angebot, sodass Sie schon beim Unterschreiben wissen, ab wann Sie wieder duschen.
Müssen wir die Handwerker selbst abstimmen?
Nein, das übernehmen wir. Für alle Gewerke vom Installateur bis zum Maler gibt es einen Ansprechpartner und einen gemeinsamen Zeitplan, und alle Beteiligten gehören zu unserem Betrieb. Absprachen zwischen fremden Firmen entfallen damit.
Dürfen wir die Wand zur früheren Kammer öffnen?
Bei einer nicht tragenden Wand, die nur Ihre Wohnung betrifft, meist ja; als Mieter brauchen Sie dafür die Erlaubnis des Vermieters. Tragende Wände und Eingriffe in Fall- oder Steigleitungen gehören vor die Eigentümergemeinschaft, eine tragende Wand zudem vor einen Statiker; im Einzeldenkmal spricht die Denkmalpflege mit. Das klären wir, bevor wir ein Angebot schreiben.
Können wir Fliesen und Armaturen selbst aussuchen?
Ja, ganz nach Wunsch. Dann setzen wir für die Sanitärausstattung einen Budgetbetrag als eigene Position an. Zur Bemusterung zeigen wir Ihnen die Fliesen unter dem Licht, das später in Ihrem Bad brennt, denn unter hohen Altbaudecken wirkt manches anders als im Ausstellungsraum.
Rechnet sich die Sanierung, wenn die Wohnung vermietet ist?
Häufig ja, denn Interessenten sehen sich bei Besichtigungen kaum einen Raum so genau an wie das Bad. Zugleich stieg die mittlere Grundmiete im Ortsteil von 6,12 Euro je Quadratmeter 2015 auf 7,98 Euro 2023. Die steuerliche Seite klärt Ihr Steuerberater, die passende Rechnung liefern wir.