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4,9 von 5bei Google für unseren Betrieb in LeipzigMeisterbetriebüber 10 Jahre Badbau in LeipzigMo–Fr 7–16:30 Uhrpersönlich erreichbar
L-Bad — zur Startseite L-Bad Badsanierung Leipzig ÜBER 10 JAHRE Meisterbetrieb für Badbau
Badgrundriss auf dem Planungstisch mit Zollstock und Maßband, Bewegungsflächen eingezeichnet
Meisterbetrieb für Badbau

Mindestmaße im Bad: welche Zentimeter wirklich zählen

Vor dem WC bleiben 60 Zentimeter frei, vor Waschtisch und Dusche 55. Welche Bewegungsflächen, Objektmaße und Abstände ein Bad braucht und ab wie vielen Quadratmetern alles hineinpasst.

4,9 von 5bei Googlefür unseren Betrieb in Leipzig

Keine Vorschrift nennt eine Mindestfläche

Die Bauordnung verlangt für jede Wohnung ein WC und ein Bad mit Wanne oder Dusche. Wie groß dieser Raum sein muss, lässt sie offen. Über die Alltagstauglichkeit entscheiden daher vier andere Werte: die freie Fläche vor jedem Objekt, die Stellfläche der Objekte selbst, ihr Abstand zueinander und der Bereich, den das Türblatt beim Öffnen überstreicht. Vor dem WC brauchen Sie 60 Zentimeter freie Tiefe, vor Waschtisch und Dusche genügen 55. Weil sich diese Zonen überlagern dürfen, passen Dusche, WC und Waschtisch zusammen auf rund vier Quadratmeter.

Unsere Planung beginnt deshalb in der Raummitte. Zuerst bestimmen wir die Flächen zum Stehen, Bücken und Drehen, erst danach wandern Dusche, WC und Waschtisch an die Wände. So gelingt auf vier Quadratmetern, was auf sechs misslingt, wenn zuerst im Katalog ausgesucht wird.

Kleines Bad auf vier Quadratmetern mit bodengleicher Dusche, Waschtisch und wandhängendem WC

Zuerst die Bewegungsflächen, dann die Objekte

Bewegungsfläche nennt man den Streifen vor einem Objekt, auf dem nie etwas im Weg steht: kein Heizkörper, kein Wäschekorb und kein Türblatt, das hineinschwingt. Die DIN 68131 enthält Mindestwerte für Wohnungen, die VDI 6000 Blatt 1 großzügigere Empfehlungen. Bindend ist im eigenen Bad keines der beiden Regelwerke, als Richtschnur dienen sie trotzdem.

Vor diesem Objekt Empfohlen Mindestens
WC 90 × 60 cm 75 × 55 cm
Waschtisch 90 × 55 cm 75 × 50 cm
Dusche 90 × 55 cm vor dem Einstieg 70 × 50 cm
Badewanne 90 × 55 cm entlang der Längsseite 70 × 50 cm
Neben dem WC je 20 cm seitlich zu Wand oder Objekt einseitig 15 cm

Für kleine Bäder wiegt eine Regel schwerer als jede Zahl in dieser Tabelle: Bewegungsflächen dürfen sich überlagern. Wer am WC sitzt, steht nicht gleichzeitig am Waschbecken, also darf ein und derselbe Streifen Boden beiden dienen. Eigenen Platz brauchen nur Dusche und Wanne, weil Sie dort mit nassen Füßen sicher stehen müssen. Wie weit sich das ausreizen lässt, zeigt der Ratgeber kleines Bad.

Wie viel Platz WC, Waschtisch und Dusche einnehmen

Objekt Breite Tiefe oder Ausladung
Wand-WC 35–38 cm 49–56 cm vor der Vorwand
Stand-WC mit Spülkasten 35–38 cm 62–70 cm von der Wand
Bidet 36 cm 54–60 cm
Handwaschbecken 40–50 cm 25–30 cm
Waschtisch 60–100 cm 45–55 cm
Dusche, bodengleich 80–120 cm 80–100 cm
Badewanne 150–180 cm 70–80 cm
Waschmaschine 60 cm 60 cm

In ersten Skizzen fallen zwei Posten fast immer zu knapp aus. Die Waschmaschine steht auf 60 mal 60 Zentimetern und braucht davor 60 bis 70 Zentimeter zum Beladen, in einem Bad von vier Quadratmetern fast ein Drittel der Fläche. Ein 80 Zentimeter breites Türblatt, das nach innen schwingt, beansprucht knapp einen halben Quadratmeter, auf dem nichts stehen darf. Wo in Leipziger Gründerzeitwohnungen das Bad erst später in eine Kammer kam, messen die Türen oft nur 70 Zentimeter, manchmal weniger.

Abstände von Kante zu Kante

Gemessen wird ab Keramikkante, nicht ab Achse. Wer von der Mitte aus plant, muss die halbe Beckenbreite dazurechnen.

  • WC zur Seitenwand: wenigstens 20 Zentimeter, bequem 25 bis 30. Bei 36 Zentimetern Beckenbreite ergibt das 38 bis 48 Zentimeter von der Achse bis zur Wand.
  • WC zum Nachbarobjekt: dieselben 20 Zentimeter, angenehmer sind 25, gleich ob Bidet, Waschtisch oder Wannenrand.
  • Vom Waschtisch zur Seitenwand: 20 Zentimeter Luft, damit der Ellenbogen beim Waschen nicht an die Fliesen stößt.
  • Zwei Becken eines Doppelwaschtischs: wenigstens 90 Zentimeter von Achse zu Achse, mehr dazu unter Waschtisch.
  • Duschtür, die nach außen aufschwingt: Davor bleiben die Breite des Türblatts und weitere 10 Zentimeter frei.
  • Von der Wanne zur Wand gegenüber: 55 Zentimeter. Mit diesem Abstand steigen Sie ein, ohne nach einem Halt zu greifen.

Welche Fläche welche Ausstattung trägt

Fläche Was darauf Platz findet
1,2–2 m² WC mit Handwaschbecken, mehr unter Gäste-WC
ab 2,5 m² Handwaschbecken, WC und Dusche 80 × 80 cm
ab 4 m² Waschtisch 60 cm, WC und bodengleiche Dusche 90 × 90 cm
ab 5,5 m² dazu eine Waschmaschine oder ein breiterer Waschtisch mit 80–100 cm
ab 6,5 m² Dusche neben Wanne 170 × 75 cm, eng bemessen
ab 8 m² Doppelwaschtisch 140 cm, Wanne und Dusche
ab etwa 9–10 m² 150 × 150 cm freie Fläche, rollstuhlgerecht

Diese Werte setzen einen annähernd quadratischen Raum voraus. Ein Schlauchbad von 120 mal 330 Zentimetern erreicht mit 3,96 Quadratmetern genau die Fläche unseres Rechenbeispiels weiter unten, lässt sich aber kaum vernünftig einrichten. Kommen an die Längswand eine 15 Zentimeter tiefe Vorwand und ein WC-Becken, das 49 Zentimeter in den Raum ragt, sind 64 Zentimeter belegt. Es bleiben 56, also vier weniger, als vor dem Becken frei sein sollten. Der Zuschnitt schlägt die Quadratmeterzahl, beim Kammerbad im Hinterhaus genauso wie bei der Sanitärzelle im Plattenbau.

Ein Bad mit 180 mal 220 Zentimetern, Stück für Stück

Durchgerechnet wird ein Bad von 180 Zentimetern Breite und 220 Zentimetern Länge, zusammen 3,96 Quadratmeter. Die Tür liegt in einer der beiden kurzen Wände.

  • Längswand rechts: eine 15 Zentimeter tiefe Vorwand mit flachem Spülkasten, davor ein Wand-WC, dessen kurze Keramik nur 49 Zentimeter in den Raum ragt. Ab Rohwand gerechnet belegt beides 64 Zentimeter.
  • Längswand links: ein Waschtisch mit 60 Zentimetern Breite, der mit 45 Zentimetern Tiefe auskommt statt der üblichen 55.
  • Für den Gang dazwischen bleiben 71 Zentimeter, nämlich 180 abzüglich 64 und 45. Er genügt vor dem WC, wo 60 Zentimeter frei sein sollen, und ebenso vor dem Waschtisch mit seinen 55.
  • Ecke hinten links: eine bodengleiche Dusche von 90 mal 90 Zentimetern, zur Raummitte hin offen, mit 75 Zentimetern freier Fläche vor dem Einstieg.
  • Die Tür schlägt nach außen auf und kostet innen keinen Zentimeter.

Viel Spielraum bietet dieser Grundriss nicht, voll nutzbar ist er trotzdem. Heikel wird es, sobald auch nur ein Maß wächst: Mit einer üblichen Vorwand von 20 Zentimetern Tiefe und einem Becken, das 56 Zentimeter vorsteht, gehen zusammen 12 Zentimeter verloren. Der Gang misst dann nur noch 59 statt 71 Zentimeter.

Sieben Stellen, an denen Zentimeter zu holen sind

  • Flache Vorwand: 8 Zentimeter gegenüber dem Standardelement, und zwar auf ganzer Wandlänge.
  • Kurze WC-Keramik: Sie ragt 49 statt 56 Zentimeter in den Raum. Das sind 7 Zentimeter mehr Durchgang, genau dort, wo Sie vorbeilaufen.
  • Flacherer Waschtisch: 10 Zentimeter, wenn er 45 statt 55 Zentimeter tief ist, und beim Händewaschen fehlt davon nichts.
  • Schiebetür oder Tür nach außen: Ohne Schwenkbereich im Bad wird fast ein halber Quadratmeter frei.
  • Alles an die Wand gehängt: Unter WC und Waschtisch bleibt der Boden frei. Das Bad wirkt größer, und gewischt ist es in einem Durchgang.
  • Heizkörper raus, Fußbodenheizung oder schmaler Handtuchheizkörper hinein: eine Wand wird wieder frei.
  • Nischen in der Vorwand: etwa 30 mal 60 Zentimeter in der Dusche, Ablage ohne einen Zentimeter Bodenfläche.

Barrierefrei nach DIN 18040-2: andere Zahlen

Die DIN 18040-2 rechnet mit deutlich größeren Werten als jede Alltagsplanung. Sie fordert vor jedem Objekt eine freie Fläche von 120 mal 120 Zentimetern; wer im Rollstuhl sitzt, braucht 150 mal 150. Seitlich am WC sieht die Norm Platz zum Umsetzen aus dem Rollstuhl vor, 90 Zentimeter breit und 70 tief. Das Becken reicht 70 Zentimeter von der Rückwand nach vorn, und die Sitzfläche samt Brille liegt 46 bis 48 Zentimeter über dem Boden. Für Türen gelten 80 Zentimeter lichte Breite, bei Rollstuhlnutzung 90. Schwellen sieht die Norm nicht vor; lassen sie sich technisch nicht vermeiden, bleiben sie unter 2 Zentimetern.

Für Ihre eigene Wohnung schreibt niemand diese Norm vor. Passen die großen Flächen nicht in Ihren Grundriss, ist trotzdem fast immer dreierlei machbar: ein Boden ohne Schwelle, rutschhemmende Fliesen und eine verstärkte Wand, die später Haltegriffe trägt. Wer für den Umbau einen Zuschuss der Pflegekasse oder des Freistaates Sachsen beantragt, stimmt die Maße vorher mit der Beratungsstelle ab, weil die Förderung an ihnen hängt. Was in Ihrem Bad davon möglich ist, steht unter barrierefreies Bad.

Wie wir die Zahlen in Ihr Bad übertragen

Genau mit diesen Maßen arbeiten wir jeden Tag. Wir planen und bauen Bäder in Leipzig und im Umland, von Gohlis über Plagwitz bis Markkleeberg, Taucha und Schkeuditz, und Installateur, Elektriker, Fliesenleger und Maler gehören zu unserer eigenen Mannschaft. Sie haben einen Ansprechpartner und am Ende eine Rechnung.

Beim ersten Termin messen wir Raumlänge und -breite, Deckenhöhe und Türanschlag und suchen Fallstrang und Anschlüsse. Erst wenn jedes Objekt im Plan seinen Platz hat, wird gebohrt. Kosten entstehen Ihnen dafür keine, ob wir zu Ihnen kommen oder per Videocall sprechen. Anschließend wissen Sie, welche Aufteilung in Ihren Raum passt und welchen Festpreis wir dafür ansetzen. Ein Anruf unter 01579 2834950 oder das Formular auf dieser Seite genügt. Was rund um das WC gilt, steht ausführlich unter WC-Maße und Abstände; in welcher Reihenfolge Sie entscheiden, erklärt Bad planen.

Häufige Fragen

Welche Mindestgröße gilt für ein Badezimmer?

Eine feste Mindestgröße gibt es nicht. Die Bauordnung verlangt je Wohnung lediglich ein WC und ein Bad mit Wanne oder Dusche, aber keine Quadratmeterzahl. Für Dusche, WC und Waschtisch genügen in der Praxis rund vier Quadratmeter, für ein reines Duschbad etwa zweieinhalb, für ein Gäste-WC 1,2. Den Ausschlag gibt die freie Tiefe vor den Objekten: 60 Zentimeter am WC, 55 an Waschtisch und Dusche.

Welche Bewegungsflächen braucht ein Bad?

Vor dem WC planen wir eine Fläche von 90 mal 60 Zentimetern ein, vor Waschtisch und Dusche 55 Zentimeter Tiefe. Verbindlich ist in der eigenen Wohnung keiner dieser Werte. Die DIN 68131 nennt Mindestwerte für Wohnungen, die VDI 6000 Blatt 1 großzügigere, und ein barrierefreies Bad nach DIN 18040-2 verlangt vor jedem Objekt 120 mal 120 Zentimeter. Bei weniger als 50 Zentimetern Tiefe stoßen Sie täglich an.

Dürfen sich Bewegungsflächen im Bad überschneiden?

Ja, und gerade in kleinen Bädern hängt die ganze Planung daran. WC und Waschtisch dürfen sich ihre freie Fläche teilen, denn benutzt wird immer nur eines von beiden. Stehen sie an zwei gegenüberliegenden Wänden, reicht dazwischen oft ein Gang von 70 bis 75 Zentimetern für beide. Nur Dusche und Wanne behalten eine eigene Fläche, weil Sie dort mit nassen Füßen stehen und sicheren Halt brauchen.

Welcher Abstand gehört zwischen WC und Waschtisch?

Mindestens 20 Zentimeter zwischen den Keramikkanten, angenehmer sind 25 bis 30. Maßgeblich ist die Kante, nicht die Achse: Bei einem 36 Zentimeter breiten Becken und 20 Zentimetern Kantenabstand liegt die WC-Mitte rund 38 Zentimeter von der Wand entfernt. Derselbe Abstand gilt neben Bidet und Wannenrand und zur seitlichen Wand. Unterhalb von 15 Zentimetern stößt Ihr Ellenbogen im Sitzen an.

Passen Wanne und Dusche zusammen in sechs Quadratmeter?

Ja, aber nur knapp und bei günstigem Zuschnitt. Eine 170 mal 75 Zentimeter große Wanne und eine Dusche von 90 mal 90 Zentimetern beanspruchen gemeinsam etwa 2,1 Quadratmeter. Hinzu kommen je 55 Zentimeter Bewegungsfläche längs der Wanne und vor dem Duscheinstieg. Bequem wird die Kombination erst ab 6,5 bis 7 Quadratmetern. Bei genau sechs raten wir oft zu einer kürzeren Wanne mit 150 oder 160 Zentimetern.

Wie viel Fläche braucht ein barrierefreies Bad?

Ohne Rollstuhl meist sechs bis sieben Quadratmeter, denn die DIN 18040-2 verlangt vor jedem Objekt 120 mal 120 Zentimeter freie Fläche. Mit Rollstuhl werden etwa neun bis zehn Quadratmeter nötig: 150 mal 150 Zentimeter Bewegungsfläche, 90 mal 70 neben dem WC und eine 90 Zentimeter breite Tür. In Leipziger Altbaubädern mit drei bis fünf Quadratmetern reicht das selten. Ein schwellenloser Umbau mit belastbaren Griffen gelingt dort dagegen fast immer.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Leipzig. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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