Bauablauf, Aufzug und Halteverbot: wie die Baustelle läuft
Vor dem Start wählen Sie aus unserem Sortiment Fliesen, Armaturen und Sanitärobjekte aus.
Ist alles geliefert, bauen wir Ihr Bad in einem Zug um, und kein Gewerk wartet auf das
nächste.
Am ersten Tag kommen Staub- und Wegeschutz. Danach folgt der Abbruch, in Lößnig je nach
Weg nur Beläge und Objekte oder die ganze Zelle; das sind die zwei bis drei lauten Tage.
Anschließend entstehen Vorwand, Rohinstallation und Elektrik mit Leerrohren und Dosen. Es
folgen Spachteln, Grundieren und Abdichten, und an der Trockenzeit der Abdichtung sparen
wir nicht. Erst dann kommen die Fliesen. Zum Schluss montieren wir Objekte, Armaturen,
Licht und Spiegel, verfugen, silikonieren, streichen und übergeben das Bad gereinigt.
Für einen Neuaufbau rechnen wir zehn bis fünfzehn Arbeitstage, bleibt die Zelle stehen,
sechs bis zehn. Alle Zwischenschritte zeigen die Seiten
Ablauf einer Badsanierung und
Zeitplan.
Ein Teil der Arbeit beginnt schon an der Haustür: Wie Material hinein- und Schutt
hinauskommt, ist im Neubaugebiet der siebziger Jahre ganz anders geregelt als in den
älteren Siedlungen.
In den Elfgeschossern von 1969 bis 1975 fährt ein Aufzug, den wir bei der Verwaltung
anmelden und mit Schutzwänden auskleiden; meist gibt sie dafür feste Zeiten vor.
Zwischenlagern im Hausflur ist dort kaum möglich, deshalb liefern wir Material in kleinen
Mengen und genau zum Bedarf. In der Gartenstadt und im Rundling mit drei oder vier
Geschossen gibt es keinen Aufzug, und alles wird durchs Treppenhaus getragen; Stufen,
Ecken und Wohnungstür schützen wir vorher mit Vlies, Kantenschutz und Folie.
Eine Betonzelle hinterlässt vier bis fünf Tonnen Schutt, ein übliches Komplettbad
dagegen anderthalb bis drei. Zwischen den Blöcken an der
Zwickauer Straße gibt es Stellflächen; den Containerplatz stimmen wir mit der Vermieterin
ab. Enger wird es im Rundling, dessen Ringstraßen nur schmale
Zufahrten haben, und in Alt-Lößnig: Dort sind seit Juli 2023 etwa in der Leisniger und der
Röthischen Straße nur auf einer Seite Parkplätze markiert, und Gehwegparken ist
untersagt.
In Alt-Lößnig beantragen wir deshalb eine Halteverbotszone, spätestens 14 behördliche
Arbeitstage vorher, und die Schilder stehen mindestens vier volle Tage vor dem Termin. Die
Verwaltung erfährt von uns Zeitraum und Wasserabsperrungen, ein Aushang im Treppenhaus
nennt Datum und Uhrzeit, und wird das Wasser am Strang abgestellt, wissen die Nachbarn es
spätestens am Vortag. Laute Arbeiten wie Kernbohrungen und Stemmen erledigen wir
vormittags, weil sich der Lärm über Betondecken im ganzen Haus verteilt.