Viele Leipziger Bäder haben genau eine Lichtquelle, und die sitzt mittig unter der Decke. Der Waschtisch steht dagegen an der Wand. Das gilt für das nachträglich eingebaute Kammerbad im Gründerzeithaus in Gohlis ebenso wie für die Sanitärzelle im WBS 70 in Grünau. Wer vor den Spiegel tritt, hat das Licht im Rücken: Die Augen liegen im Schatten, unter Nase und Kinn wird es dunkel, und beim Rasieren oder Schminken fehlt die Helligkeit genau dort, wo sie gebraucht wird.
Im Kostenrahmen einer Badsanierung fällt die Beleuchtung kaum auf, ihre Wirkung auf den Raum ist dagegen groß. Auch wer nur renoviert und die Leitungen liegen lässt, kann das Licht neu verteilen, und über einer bodengleichen Dusche gehört eine eigene Leuchte von Anfang an in den Plan. Licht wird deshalb zusammen mit Fliesen und Armaturen entschieden, nicht erst beim Einräumen.
Hier geht es um das Handwerkliche: Position, Schutzart und Schaltung jeder Leuchte. Wie aus einzelnen Leuchten ein Konzept mit mehreren Ebenen und festen Szenen wird, lesen Sie im Lichtkonzept fürs Bad.



