Vier Punkte, die vor dem Auftrag geklärt sein sollten
Kommen nach dem Abbruch noch Kosten dazu?
Nur, wenn sie vorher benannt sind. Einen Preis nennen wir erst, nachdem wir Ihr Bad vor
Ort oder im Videocall gesehen haben, und zwar als Festpreis. Was hinter Fliesen und Putz
stecken kann, im Altbau etwa ein morscher Balken oder ein Bleirohr, steht als eigene
Position im Angebot und wird nur berechnet, wenn es auftritt. Auf der Baustelle reden wir
nicht mehr über Geld.
Wer stimmt die Gewerke aufeinander ab?
Wir selbst, weil jedes Gewerk zum eigenen Betrieb gehört. Alle Handwerker auf Ihrer
Baustelle arbeiten nach einem gemeinsamen Plan, den wir vorher festlegen. Sie haben einen Ansprechpartner und bekommen am Ende eine Rechnung.
Abstimmungen zwischen fremden Firmen entfallen.
Braucht der Umbau eine Genehmigung?
In der Regel nicht. Eine Erhaltungssatzung, die einen Badumbau genehmigungspflichtig macht,
führt das Ortsrecht der Stadt Markranstädt nicht, Stand Oktober 2026. Anders ist es bei
Kulturdenkmalen: Die Siedlung an der Zwenkauer und Feldstraße und die Siedlung Kulkwitz
stehen in der Denkmalliste. Ob Ihr Haus dazugehört, zeigt die Denkmalkarte Sachsen. Greifen
wir dort in geschützte Bauteile ein, braucht es eine Genehmigung nach dem Sächsischen
Denkmalschutzgesetz.
Was hilft, wenn die Wahl der Fliesen schwerfällt?
Die Bemusterung vor dem ersten Bautag. Sie wählen Fliesen, Objekte und Armaturen in Ruhe
aus, und wir prüfen gemeinsam, wie die Farben in Ihrem Licht wirken. Im Eigenheim lohnt es
sich, Bad und Gäste-WC zusammen zu bemustern. Weil das Wasser in der Region meist
mittelhart bis hart ist, verzeiht eine matte helle Fliese Kalk eher als eine glänzend
schwarze. Erst dann geht die Bestellung hinaus, weil Waschtisch, WC und Armaturen oft vier
bis acht Wochen Lieferzeit haben.