Eine Badrenovierung lässt die Installation in der Wand unberührt. Alle Objekte stehen hinterher an derselben Stelle wie vorher, weil dort die Anschlüsse liegen. Erneuert werden Fliesen, Abdichtung, Sanitärobjekte, Armaturen, Licht und die sichtbaren Anschlussteile. Damit entfällt, was bei einer Badsanierung die meiste Zeit kostet: die Arbeit an Zu- und Abwasserleitungen. Entsprechend kürzer ist die Bauzeit.
Die Wanne muss trotzdem nicht bleiben. Gibt der Boden genug Aufbauhöhe her, damit der Ablauf Gefälle bekommt, setzen wir an ihre Stelle eine bodengleiche Dusche. Im Kammerbad eines Gründerzeithauses mit 3 bis 5 m² gewinnen Sie so Bewegungsfläche. Welche Maße eine Dusche braucht, die auch im Alter passt, steht unter barrierefreies Bad.
Eine Renovierung lohnt sich nicht, wenn das eigentliche Ärgernis der Grundriss ist. Steht die Eckwanne quer vor dem Fenster oder schlägt die Tür gegen das WC, helfen auch neue Fliesen nicht. Dann lohnt der Blick auf den Badumbau, bevor frische Fliesen den alten Grundriss für weitere Jahre festschreiben. Wer zunächst nur einzelne Teile erneuern will, liest unter Bad modernisieren weiter.
Auch die Oberfläche muss nicht wieder gefliest sein. Ist der alte Belag tragfähig, spachteln wir direkt darüber eine fugenlose Fläche, und die Wände müssen nicht bis auf das Mauerwerk abgeschlagen werden. Wann diese Schicht hält und wann der alte Belag doch weichen muss, erklärt die Seite fugenloses Bad.