Zum Inhalt springen
4,9 von 5bei Google für unseren Betrieb in LeipzigMeisterbetriebüber 10 Jahre Badbau in LeipzigMo–Fr 7–16:30 Uhrpersönlich erreichbar
L-Bad — zur Startseite L-Bad Badsanierung Leipzig ÜBER 10 JAHRE Meisterbetrieb für Badbau
Bad ohne Fliesen: Wandverkleidung aus großen Platten in Marmoroptik mit wenigen Fugen
Meisterbetrieb für Badbau

Bad ohne Fliesen: sechs Alternativen im Vergleich

Sechs Wege zu einem Bad ohne Fugenraster, jeder mit Aufbauhöhe, Eignung in der Dusche, Lebensdauer und Quadratmeterpreis. Mikrozement liegt fertig bei 130 bis 220 Euro je Quadratmeter.

4,9 von 5bei Googlefür unseren Betrieb in Leipzig

Alle Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

Was Bauherren an einer Fläche ohne Fugen reizt

Drei Wünsche hören wir fast immer, wenn jemand nach einem Bad ohne Fliesen fragt: weniger Fugen in der Dusche, eine ruhige Wand und ein Umbau ohne Abbruchlärm.

Die Fugen stehen an erster Stelle. In einer Dusche, die täglich benutzt wird, werden sie nach zwei, drei Jahren fleckig, und das Nachschneiden gehört zu den Arbeiten, die jeder vor sich herschiebt. Dahinter kommt die Wirkung des Raums: Ein Bad von vier bis sechs Quadratmetern, wie es in Leipziger Gründerzeithäusern als nachträglich eingebautes Kammerbad üblich ist, wirkt mit einer durchgehenden Fläche größer als mit einem Raster aus 30 mal 60 Zentimetern. An dritter Stelle steht der Wunsch, die alten Fliesen gar nicht erst herauszureißen, also ohne Container vor dem Haus und ohne drei Tage Stemmlärm im Treppenhaus auszukommen.

Der dritte Wunsch ist nachvollziehbar und zugleich der riskanteste. Ein Teil der Beläge kann wirklich auf die alten Fliesen aufgebracht werden; dann entfallen zwei bis drei Arbeitstage und die 400 bis 900 Euro, die Abbruch und Entsorgung sonst kosten. Mit genau diesem Versprechen werden aber auch Verfahren verkauft, bei denen unter der neuen Oberfläche keine Abdichtung liegt, und nach dem Einbau prüft das niemand mehr nach.

Wir stellen deshalb sechs Varianten nebeneinander und messen jede an denselben vier Fragen: Wie viel Höhe nimmt der Belag, taugt er für die Nasszone, wie viele Jahre bleibt er brauchbar, und was kostet der fertige Quadratmeter. Wer sich bereits für eine fugenlose Fläche entschieden hat, liest unter fugenloses Bad weiter, wie wir sie aufbauen. Diese Seite ist für den Schritt davor gedacht.

Fugenlos gespachtelte Dusche mit Regenbrause in einem Bad ohne Fliesen

Dicht ist nie der Belag, sondern die Schicht darunter

Aufbauhöhe: der zweite Filter in Millimetern

Nach der Abdichtung entscheidet der Platz nach oben. Eine normale Bodenfliese von 10 Millimetern trägt mit dem Kleberbett rund 15 Millimeter auf, und so viel Luft ist unter einem Türblatt selten.

Wir nehmen deshalb beim ersten Termin drei Maße: die lichte Höhe unter dem Türblatt, den vorhandenen Aufbau über der Rohdecke und den Höhenunterschied zum Flur. Erst mit diesen Zahlen steht fest, welcher Belag ohne gekürzte Tür und ohne Stolperkante auskommt. In den Leipziger Gründerzeithäusern, etwa in Gohlis oder Plagwitz, kommt mit der Holzbalkendecke ein viertes Maß dazu: wie viel Gewicht der Aufbau noch tragen darf. Mehr dazu unter Bad im Altbau.

In der Sanitärzelle eines WBS 70, wie sie in Grünau zu Tausenden steht, ist es umgekehrt: Die Decke ist Beton und trägt, dafür fehlt der Zelle fast jeder Spielraum nach oben. Hier helfen die zwei dünnsten Beläge weiter: der mineralische Spachtelbelag mit 2 bis 3 Millimetern Auftrag und das verklebte Vinyl mit 3 bis 5. Wer ohnehin eine bodengleiche Dusche einbauen lässt und den Boden öffnet, ist von diesem Zwang frei; wie das abläuft, steht unter Dusche statt Wanne.

Saniertes Bad in einem Leipziger Gründerzeithaus mit bodengleicher Dusche

Mikrozement: Spachtelmasse in zwei bis drei Lagen

Der Belag entsteht aus einer zement- oder kalkgebundenen Masse, die mit der Kelle in zwei bis drei dünnen Lagen aufgezogen wird, zusammen kaum drei Millimeter. Zum Schluss wird die Fläche zwei- bis dreimal mit Polyurethan versiegelt.

Belagsdicke 2 bis 3 Millimeter, weniger als jede andere Variante. Darum kann die Beschichtung oft direkt auf den angeschliffenen Altfliesen liegen.

Nasszone Bis W2-I geeignet, also auch auf dem Duschboden, wenn die Verbundabdichtung darunter liegt. Fehlt sie, ist der Belag eine Oberfläche und sonst nichts.

Haltbarkeit 25 bis 30 Jahre auf tragfähigem Untergrund. Die Versiegelung verschleißt und wird in der Dusche alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt; bei Leipziger Wasser mit 8 bis 17 Grad deutscher Härte zeichnet sich Kalk auf dunklen Flächen früh ab.

Preis Der fertige Quadratmeter kostet 130 bis 220 Euro. Rechnen Sie mit 6 bis 10 Arbeitstagen, überwiegend Trockenzeit, in der niemand im Bad arbeitet.

Keine andere Variante entfernt sich optisch so weit von der Fliese, und keine verlangt so viel von der Ausführung. Wie wir den Aufbau Schicht für Schicht anlegen, welche Fugen trotzdem bleiben und in welchen Fällen wir abraten, steht unter fugenloses Bad.

Großformat: die Fliese, nur ohne Raster

Genau genommen ist das keine Alternative, sondern Feinsteinzeug in anderer Größe. Erhältlich sind Formate wie 60 mal 120 oder 120 mal 260 Zentimeter, die größten Platten messen 100 mal 300, und Dünnplatten beginnen bei 6 Millimetern Stärke. Für eine Duschrückwand von 90 mal 200 Zentimetern genügt so eine einzige Platte; gefugt wird nur noch ringsum am Rand.

Belagsdicke Samt Kleberbett 10 bis 16 Millimeter, als 6-Millimeter-Dünnplatte rund 10 bis 12. Das ist mehr als beim Spachtelbelag, aber weniger als bei einer klassischen Bodenfliese mit ihren rund 15 Millimetern.

Nasszone Ohne Einschränkung, auch W2-I. Feinsteinzeug nimmt weniger als 0,5 Prozent Wasser auf. Für den Duschboden wählen wir matte Oberflächen der Bewertungsgruppe B nach DIN 51097, damit niemand ausrutscht.

Haltbarkeit 25 bis 30 Jahre, also die Lebensdauer des ganzen Bades. Eine beschädigte Platte wird einzeln ersetzt, was bei 120 mal 260 Zentimetern allerdings ein Nachmittag mit zwei Leuten ist und keine halbe Stunde.

Preis Das Verlegen kostet 65 bis 95 Euro je Quadratmeter, das Material weitere 30 bis 120 Euro. Nach 3 bis 5 Arbeitstagen folgt ein Tag für Fugen und Silikon.

Große Platten verlegt man nicht aus dem Handgelenk. Zwei Leute, eine Saugerplatte und eine Schneidebrücke gehören dazu, und bis in ein Dachgeschoss ohne Aufzug muss die Platte heil kommen. Welche Formate, Fugenbreiten und Rutschklassen im Einzelnen zur Wahl stehen, lesen Sie unter Badfliesen.

Acryl und Alu-Verbund: Platten als Duschrückwand

Hier geht es um Plattenwerkstoffe, die als Rückwand der Dusche oder als Spritzschutz hinter Wanne und Waschtisch aufgeklebt werden. Sanitäracryl ist 3 bis 5 Millimeter dick, Hochdrucklaminat 3 bis 6, eine Alu-Verbundplatte 3 bis 4; bei ihr umschließen zwei dünne Aluminiumlagen einen Kern aus Kunststoff.

Belagsdicke 5 bis 10 Millimeter samt Kleber. Auf einer alten Fliesenwand sitzt die Platte damit nur knapp vor dem bisherigen Belag.

Nasszone Als Duschrückwand brauchbar, aber ausschließlich über einer Verbundabdichtung. Die Platte selbst lässt kein Wasser durch, die Silikonfugen an Stößen und Rändern nur so lange, wie sie heil sind. Auf den Boden gehört der Werkstoff nicht.

Haltbarkeit 15 bis 20 Jahre; das Silikon in den Fugen ist alle fünf bis acht Jahre zu erneuern. Kratzer nimmt Acryl schneller an als Feinsteinzeug, und wo man eine Schramme auspoliert, glänzt die Fläche danach anders.

Preis Mit Material und Lohn kostet der Quadratmeter an der Wand 130 bis 250 Euro. Bei ebenem Untergrund ist die Montage an einem Arbeitstag erledigt.

Am besten passt der Werkstoff, wenn eine einzelne Fläche rasch und staubfrei verkleidet werden muss: hinter einer neuen Duschtasse, im Spritzbereich über dem Waschtisch, an der Rückwand einer Wanne. Als Belag für ein komplettes Bad wirkt er in den meisten Räumen wie eine Kabine und nicht wie ein Zimmer.

Kunststoffpaneele auf Lattung

PVC-Paneele mit Nut und Feder, 5 bis 10 Millimeter stark, kommen meist auf eine Traglattung, seltener direkt auf die Wand geklebt. Sie sind an einem Tag montiert, machen keinen Staub und kosten wenig, und mit genau diesen drei Sätzen werden sie angeboten.

Belagsdicke Mit Lattung tragen die Paneele 30 bis 45 Millimeter auf, direkt auf eine ebene Wand geklebt 8 bis 12. Auf Lattung an allen vier Wänden gehen rund acht Zentimeter Raumbreite verloren.

Nasszone Ungeeignet. Die Lattung lässt hinter den Paneelen drei bis vier Zentimeter Hohlraum frei; dort sammelt sich Feuchtigkeit, und geöffnet wird er nie. Eine Abdichtung im Verbund nach DIN 18534 ist mit dieser Bauweise nicht herzustellen. Paneele mit Holzwerkstoffkern quellen an jeder Schnittkante.

Haltbarkeit 8 bis 15 Jahre. Zur Fensterseite vergilbt die Oberfläche, und wo der Wäschekorb anstößt, bleibt die Delle.

Preis Mit 70 bis 130 Euro für den montierten Quadratmeter ist das die günstigste Lösung dieser Seite. Das erklärt, warum sie so oft angeboten wird.

In einem Gäste-WC ohne Dusche, in einer Kellertoilette oder in einer Wohnung, die in drei Jahren ohnehin umgebaut wird, kann das vertretbar sein. In einem Bad, in dem jeden Morgen geduscht wird, ist es das nicht.

Vinyl: drei Bauarten, eine davon badtauglich

Unter Vinyl verkauft der Handel drei verschiedene Produkte, und der Unterschied entscheidet alles. Klick-Vinyl mit Trägerplatte aus Holzfaser quillt unter stehendem Wasser auf und scheidet fürs Bad aus. Bei mineralischem Kern bleibt die Planke formstabil, doch Wasser sickert durch die Klickfuge in den Aufbau. Über einer Verbundabdichtung eignet sich allein Vinyl mit vollflächiger Verklebung, 2 bis 2,5 Millimeter stark, im Handel als Dryback bekannt.

Belagsdicke Verklebt samt Spachtelung 3 bis 5 Millimeter, als Klicksystem 5 bis 8. Für den Boden ist das nach dem Spachtelbelag die zweitdünnste Lösung.

Nasszone Vor der Dusche ja, im Duschbereich selbst nein. Dort müssten die Bahnen verschweißt und als Sockel an der Wand hochgeführt werden, wie in Krankenhäusern, und das möchte zu Hause kaum jemand sehen. Bei allen anderen Bauarten sind die Nähte zwischen den Planken der Schwachpunkt.

Haltbarkeit 10 bis 20 Jahre, abhängig von der Nutzschicht. Ab 0,55 Millimetern hält der Belag im Familienbad, mit weniger zeichnet sich nach einigen Jahren der Weg zur Dusche ab.

Preis Verlegt und mit gespachteltem Untergrund liegt der Quadratmeter bei 70 bis 130 Euro. Der Boden ist in 2 bis 3 Arbeitstagen fertig.

Vinyl ist fußwarm, leise und mit Fußbodenheizung verträglich. Unser Rat dazu in einem Satz: Vinyl auf dem Badboden mit gefliester oder gespachtelter Dusche ist eine gute Kombination, Vinyl bis in die Dusche hinein ist keine.

Alte Fliesen überarbeiten: vier Verfahren, vier Urteile

Unter diesem Stichwort laufen vier verschiedene Methoden, und sie taugen unterschiedlich viel.

Fliese auf Fliese kleben. An der Wand in engen Grenzen möglich, vorausgesetzt, der Untergrund ist trocken und beim Abklopfen klingt keine Fliese hohl. Die Grenze setzt das Gewicht: Feinsteinzeug mit Kleber wiegt rund 27 Kilogramm je Quadratmeter. Auf altem Gipsputz sollte der gesamte Wandaufbau nicht mehr als etwa 40 Kilogramm je Quadratmeter wiegen, und mit zwei Lagen Fliese ist diese Grenze überschritten.

Spachtelbelag über die Altfliesen. Das ist der Regelfall und der Grund, warum Mikrozement in Renovierungen so häufig vorkommt. Die Fliesen werden angeschliffen, die Fugen verfüllt, die Fläche grundiert und dann beschichtet.

Acryl- oder Verbundplatte vor die alte Wand. Machbar bei ebener, trockener Wand. Im Duschbereich erst, nachdem wir die bestehende Abdichtung geprüft oder eine neue eingebaut haben.

Fliesenlack und Fliesenfolie. Auf einer trockenen Wand übersteht ein Zweikomponentenlack ein paar Jahre, in der Dusche und am Boden deutlich weniger. Folien sind Dekoration und gegen Wasser ohne Wirkung.

Allen vier Verfahren gemeinsam ist, dass die alte Abdichtung liegen bleibt. In Leipziger Bädern aus der Zeit vor 1990 liegt unter dem Estrich oft nur Bitumenpappe oder gar nichts, in den Sanierungsbädern der neunziger Jahre eine Abdichtung nach dem damaligen Stand. Solange nichts tropft, geht das gut; tropft es, haben Sie den Schaden unter dem neuen Belag versiegelt. Darum klopfen wir vorher jede Fläche ab und messen die Feuchte. Was sich in einer geordneten Badrenovierung stattdessen zusammenlegen lässt, rechnen wir Ihnen beim Termin vor.

Sechs Varianten in einer Tabelle

Lösung Aufbau in mm Duschtauglich Haltbarkeit in Jahren Fertigpreis pro m²
Mikrozement (Spachtelbelag) 2–3 ja, mit Abdichtung darunter 25–30 130–220 €
Großformat-Feinsteinzeug 10–16 ja, uneingeschränkt 25–30 95–215 €
Acryl- oder Alu-Verbund 5–10 als Rückwand, mit Abdichtung darunter 15–20 130–250 €
PVC-Paneel auf Lattung 30–45 nein 8–15 70–130 €
Klebevinyl (Dryback) 3–5 nein 10–20 70–130 €
Altfliesen überarbeitet 2–16 erst nach Prüfung wie der neue Belag abhängig vom Verfahren

Die rechte Spalte sagt am wenigsten. Ein Bad mit neun Quadratmetern kostet beim selben Quadratmeterpreis mehrere tausend Euro mehr als eines mit vier, und beim Vorbereiten des Untergrunds gehen die Kosten weiter auseinander als beim Belag selbst. Wie eine Gesamtsumme zustande kommt, zeigt Badsanierung Kosten.

Für Bäder unter fünf Quadratmetern, wie sie in Leipzig im Seitenflügel und in der Platte die Regel sind, steht unter kleines Bad, ab welchen Maßen eine durchgehende Fläche ihren Aufwand lohnt.

Drei Fragen bringen Sie dabei schneller weiter als jeder Mustervergleich.

Wie viel Höhe ist da? Bleiben unter dem Türblatt keine 10 Millimeter, scheiden Großformatplatten und Paneele aus; übrig bleiben Spachtelbelag und verklebtes Vinyl.

Kommt die Dusche mit dran? Dann wird die Abdichtung ohnehin erneuert, und die Ersparnis durch das Überkleben ist zur Hälfte dahin. Den Belag wählen Sie dann nach Optik, nicht nach Aufbauhöhe.

Wie lange soll es halten? Für eine Wohnung, die in fünf Jahren verkauft wird, rechnet sich die günstige Lösung. Für ein Bad, in dem Sie alt werden wollen, nicht; dort sollten Sie das Thema barrierefreies Bad gleich mitdenken.

In der Praxis gewinnt meist eine Mischung: gespachtelte Wände, wo die ruhige Fläche am meisten bringt, und Großformat am Boden, der am stärksten beansprucht wird. Welche Arbeiten sich bei so einem Teilumbau sinnvoll zusammenfassen lassen, lesen Sie unter Bad modernisieren.

Was wir ausführen und was wir ablehnen

Ihr Weg zu einer belastbaren Zahl

Wir arbeiten in ganz Leipzig und im Umland, von Gohlis über Plagwitz bis Markkleeberg, mit eigenen Fliesenlegern, Installateuren, Elektrikern und Trockenbauern. Über den Belag entscheidet bei uns nicht der Verkauf, sondern derjenige, der ihn später aufbringt.

Beim ersten Termin messen wir die Aufbauhöhe über der Rohdecke, klopfen die Altfliesen ab und prüfen, wie feucht der Untergrund ist. Danach steht fest, welche der sechs Varianten in Ihrem Bad infrage kommt und welche ausscheidet. Den Festpreis bekommen Sie anschließend aufgeschlüsselt nach Positionen, die Abdichtung als eigener Posten. Der Termin findet in Ihrem Bad oder per Videocall statt und kostet Sie nichts. Auf der Rechnung steht der Lohnanteil gesondert, sodass Sie ihn nach § 35a EStG absetzen können.

Welcher Belag zu Ihrem Untergrund passt, hängt vom heutigen Bestand ab. Nennen Sie uns telefonisch unter 01579 2834950 die Fläche des Bads, die jetzigen Oberflächen von Wänden und Boden und ob die Dusche mit erneuert wird; dann vereinbaren wir gleich einen Termin. Alternativ genügen ein paar Zeilen im Formular auf dieser Seite.

Häufige Fragen

Welche Alternativen zu Fliesen gibt es im Badezimmer?

Ernsthaft infrage kommen sechs Wege: mineralischer Spachtelbelag, oft Mikrozement genannt, großformatiges Feinsteinzeug, Acryl- oder Alu-Verbundplatten als Rückwand, Kunststoffpaneele, vollflächig geklebtes Vinyl sowie die Überarbeitung des vorhandenen Fliesenbelags. In der Dusche halten davon nur drei. Ausschlaggebend ist nie die sichtbare Schicht, sondern die Verbundabdichtung nach DIN 18534, die unter jedem dieser Beläge liegen muss.

Wie viel Aufbauhöhe braucht ein Bad ohne Fliesen?

Je nach Variante 2 bis 45 Millimeter. Spachtelbelag trägt 2 bis 3 Millimeter auf, verklebtes Vinyl 3 bis 5, eine geklebte Acryl- oder Verbundplatte 5 bis 10, eine Großformatplatte mit Kleberbett 10 bis 16. Paneele auf Traglattung kommen auf 30 bis 45. Eine gewöhnliche Bodenfliese mit Kleber nimmt zum Vergleich rund 15 Millimeter Raumhöhe.

Was kostet Mikrozement im Bad je Quadratmeter?

Fertig verarbeitet 130 bis 220 Euro brutto je Quadratmeter. Enthalten sind die Vorbereitung des Untergrunds, die Grundierung, im Nassbereich die Abdichtung, zwei bis drei Lagen Spachtelmasse und die Versiegelung. Eine solide Standardfliese kostet weniger, denn Mikrozement verlangt mehr Handarbeit und längere Trockenzeiten. Ihre Zahl als Festpreis mit einzelnen Positionen gibt es nach dem ersten Termin, und der kostet nichts.

Kann Vinyl im Bad verlegt werden, auch in der Dusche?

Außerhalb der Dusche ja, in der Dusche nein. Klick-Vinyl auf Holzfaserträger quillt, sobald Wasser darauf steht, und auch bei mineralischem Kern läuft Wasser durch die Klickfuge in den Aufbau. Vertretbar ist allein Vinyl, das 2 bis 2,5 Millimeter stark ist, vollflächig verklebt wird und über einer Verbundabdichtung liegt. Auf dem Duschboden braucht es verschweißte Bahnen oder einen anderen Belag.

Sind PVC-Paneele im Bad eine brauchbare Wandverkleidung?

Nur dort, wo kein Wasser spritzt. Auf Traglattung entsteht zwischen Wand und Paneel ein drei bis vier Zentimeter tiefer Hohlraum, in dem Feuchtigkeit steht, ohne dass es jemand bemerkt, und eine Abdichtung nach DIN 18534 ist in dieser Bauweise nicht möglich. Für ein Gäste-WC ohne Dusche sind 70 bis 130 Euro je Quadratmeter dagegen eine vertretbare Lösung.

Darf eine Acryl- oder Alu-Verbundplatte als Duschrückwand eingebaut werden?

Ja, als Rückwand über einer Verbundabdichtung, nicht anstelle der Abdichtung. Jede Platte ist 3 bis 6 Millimeter dick und wird auf ebenem Untergrund vollflächig oder in Kleberraupen gesetzt; zusammen mit dem Kleber ergibt das 5 bis 10 Millimeter. Schwachpunkt sind die Silikonfugen an Stößen und Rändern, die alle fünf bis acht Jahre neu gezogen werden; ohne Abdichtung darunter hält nur diese Fuge das Wasser auf.

Lassen sich neue Platten auf alte Fliesen kleben?

An der Wand häufig, am Boden selten, und immer erst nach einer Prüfung. Keine Fliese darf hohl klingen, der Untergrund muss trocken sein. Dann zählt das Gewicht: Eine zweite Lage Feinsteinzeug wiegt mit Kleber rund 27 Kilogramm je Quadratmeter, und auf altem Gipsputz liegt die Grenze für den gesamten Wandaufbau bei etwa 40 Kilogramm je Quadratmeter.

Welche Abdichtung verlangt DIN 18534 unter einem Belag ohne Fliesen?

Eine bodengleiche Dusche fällt in die Wassereinwirkungsklasse W2-I. Die Norm fordert dafür unter dem Belag eine Verbundabdichtung: Flüssigabdichtung oder Dichtbahn, Dichtband in jeder Ecke und an jedem Anschluss, eine Manschette um jede Rohrdurchführung, an der Wand bis mindestens 20 Zentimeter über die höchste Wasserentnahmestelle. Welcher Belag darüber liegt, spielt für diese Pflicht keine Rolle.

Welcher Belag ohne Fliesen hält am längsten?

Großformatiges Feinsteinzeug: 25 bis 30 Jahre, genauso lange wie die herkömmliche Fliese. Auf tragfähigem Untergrund erreicht ein mineralischer Spachtelbelag dieselbe Zeit, nur muss seine Versiegelung in der Dusche alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden. Bei Acryl- und Verbundplatten sind es 15 bis 20 Jahre, bei verklebtem Vinyl 10 bis 20 und bei Kunststoffpaneelen 8 bis 15.

Dauert ein Bad ohne Fliesen kürzer als eines mit Fliesen?

Nein, eher länger. Für einen Spachtelbelag sind 6 bis 10 Arbeitstage nötig, denn Grundierung, Abdichtung, jede einzelne Lage und die Versiegelung trocknen nacheinander. Großformatplatten brauchen 3 bis 5 Tage, verklebtes Vinyl 2 bis 3, und eine Acryl-Rückwand ist an einem Tag montiert. Zeit gewinnen Sie nicht über den Belag, sondern über den gesparten Abbruch, sofern der Bestand liegen bleiben darf.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Leipzig. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

4,9 von 5Google-Bewertungenfür unseren Betrieb in Leipzig
Begehbare Dusche mit Lichtnische, Beispiel für eine Badsanierung in Leipzig
Kostenlos und unverbindlich

Ihr Bad in Leipzig

Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben, oder rufen Sie einfach an. Wir kommen vorbei, sehen uns an, was geht, und nennen Ihnen einen Festpreis — Rückmeldung innerhalb eines Werktags.

01579 2834950

Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Mit dem Absenden willigen Sie ein, dass wir Ihre Angaben zur Bearbeitung der Anfrage verwenden. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung.