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Badsanierung Stötteritz: Gründerzeit-Mietshaus, in den neunziger Jahren saniert
Badsanierung · Stötteritz

Badsanierung in Leipzig-Stötteritz

Badsanierung in Stötteritz heißt meist: das Bad aus der Sanierung der neunziger Jahre ein zweites Mal erneuern. Drei bis fünf Quadratmeter liegen dabei bei 9.500 bis 15.000 Euro.

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Wie groß ist das Bad ungefähr?

Eine Schätzung genügt. Auf den halben Quadratmeter kommt es hier noch nicht an.

Was soll ins Bad?

Mehrfachauswahl. Was Sie hier nicht anklicken, geht später trotzdem.

Welche Anmutung schwebt Ihnen vor?

Nur als Richtung. Ausgesucht wird später in Ruhe.

Wann soll es losgehen?

Damit wir wissen, wie wir planen.

Wohin dürfen wir antworten?

Wir melden uns und stimmen mit Ihnen den ersten Termin ab — bei Ihnen im Bad oder per Videocall, ganz wie Sie mögen.

Telefon oder E-Mail — eines von beiden genügt, damit wir uns bei Ihnen melden können.

Oder rufen Sie an: 01579 2834950, Mo–Fr 7–16:30 Uhr

Das Bad von 1996, ein zweites Mal

In den neunziger Jahren wurde Stötteritz fast Haus für Haus saniert. Wer bis Ende 1998 in den neuen Ländern modernisierte, profitierte vom Fördergebietsgesetz. In den Klinkerzeilen nördlich der Holzhäuser Straße stand deshalb Gerüst an Gerüst, im Villenviertel ebenso. Viele Gründerzeitwohnungen erhielten damals ihr erstes eigenes Bad, eingebaut in die frühere Kammer oder neben die Küche: drei bis fünf Quadratmeter, oft fensterlos, Duschtasse mit Kunststoffkabine, weiße Standardkeramik, Fliesen von 20 mal 25 Zentimetern.

Heute gelten Gründerzeithäuser und Villen in Stötteritz als nahezu durchsaniert, und genau darin liegt unsere Aufgabe. Kaputt ist an diesen Bädern selten etwas, verbraucht sind sie trotzdem: Abdichtung nach dem Stand von damals, Silikonfugen am Ende ihrer Zeit. Gebaut wird also kein erstes Bad, zurückgebaut wird ein bekanntes.

Drei Ausgangslagen zwischen Papiermühlstraße und Marienhöhe

Das Innenbad im Klinker-Mietshaus. Drei bis vier Geschosse, gebaut zwischen 1895 und 1915, kein Aufzug. Das Bad sitzt seit der Sanierung in einer Kammer oder an der Küchenwand, drei bis fünf Quadratmeter, ohne Fenster. Fall- und Steigstrang laufen in einem nachträglich gemauerten Schacht, den sich Bad und Küche teilen, darunter liegt eine Holzbalkendecke. Der häufigste Fall nördlich der Holzhäuser Straße.

Das Wannenbad im Block der Sechziger. Südlich der Holzhäuser Straße stehen 23 Blöcke mit 790 Wohnungen von 1959 bis 1963, drei bis vier Etagen ohne Aufzug, viele im Bestand einer Genossenschaft. Das Bad misst drei bis vier Quadratmeter, die Wanne steht quer, der Strang läuft im gemauerten Schacht, die Decke ist massiv. Hier blieb die Erneuerung der Neunziger oft bei Objekten und Oberflächen stehen.

Das Familienbad im Siedlungshaus. In der Kolmsiedlung und am Egon-Erwin-Kisch-Weg stehen Häuser von 1924, am Kurt-Huber-Weg von 1926 bis 1928, im Sonnenwinkel ab 1936. Das Bad liegt im Obergeschoss, hat ein Fenster und drei bis fünf Quadratmeter, die Leitungen laufen auf Putz oder in einer Vorwand. Viele dieser Bäder sind seit den Neunzigern unverändert.

Siebenhundert Einträge in der Denkmalliste

Die Denkmalliste des Landesamtes führt für Stötteritz 727 Einträge, Stand 2017, die meisten von 1900 bis 1919: Doppelmietshäuser in der Breslauer Straße, Zeilen in der Papiermühlstraße, Villen an der Marienhöhe, dazu Siedlungen der Zwanziger und Dreißiger. Für das Bad hat der Eintrag nur an der Fassade Folgen: Eine zusätzliche Kernbohrung samt Lüftungsgitter verändert ihr Erscheinungsbild, deshalb muss das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege die Bohrung nach dem Sächsischen Denkmalschutzgesetz genehmigen. Ob Ihr Haus gelistet ist, sehen wir vor dem Angebot in der Denkmalkarte Sachsen nach.

Was von 1996 bleiben kann

Am Anfang steht der Steigstrang. Verlegt wurde damals Kupfer oder Verbundrohr, und beide Werkstoffe haben ihre Nutzungsdauer noch lange nicht ausgeschöpft. Wir prüfen trotzdem die Schellen am Fallrohr und jeden Übergang zwischen zwei Metallen, im nie sanierten Haus auch auf Blei, das laut Trinkwasserverordnung bis Anfang 2026 heraus sein musste.

Als Zweites die Lüftung: Kernbohrung und Rohr sind da, nur der Lüfter wechselt. Statt des Ventilators am Lichtschalter kommt ein Abluftgerät mit Feuchtesensor, das zehn bis zwanzig Minuten nachläuft. Im Erstbad müssten wir genau diese Bohrung zusätzlich berechnen.

Zuletzt die Elektrik. Die Mantelleitung, die bei der Sanierung unter Putz kam, kann meist liegen bleiben. Ein Fehlerstrom-Schutzschalter im Verteiler fehlt dagegen häufig, ihn rüsten wir nach.

Was in Stötteritzer Bädern immer herausmuss

Eine Abdichtung im heutigen Sinn haben diese Bäder nie bekommen, unter den Fliesen von 1996 liegt bestenfalls ein Voranstrich. Allein deshalb ist die Erneuerung fällig, bevor Wasser in den Estrich zieht und die Holzbalkendecke darunter leidet.

Ebenso die Duschtasse samt Falttürkabine, deren Rand 15 Zentimeter höher liegt als der fertige Boden. Die gemauerte Vorwand muss abgebrochen werden, was einen halben Arbeitstag und einen zusätzlichen Big Bag kostet. Heutige Funktionseinheiten passen in kein Gehäuse von 1996, also kommt auch der Unterputzkörper der Brausearmatur heraus. Dazu die Armaturen: Bei mittelhartem bis hartem Leipziger Wasser, je nach Zone 8 bis 17 Grad deutscher Härte, sitzt nach dreißig Jahren der Kalk im Thermostat fest.

Der Boden, den Sie zurückbekommen

Der Rückbau des Neunziger-Bodens bringt meist 70 bis 90 Millimeter Höhe zurück. Darin stecken 10 bis 20 Millimeter Ausgleichslage, 45 bis 50 Millimeter Estrich und 12 bis 20 Millimeter für Fliese und Kleber. Auf Holzbalkendecken zählt zudem das Gewicht. Diese Höhe kennen wir vor dem ersten Stemmschlag, und sie bestimmt die Bauart des Ablaufs.

Die Aufbauhöhe reicht von der Rohdecke bis zur Fliesenoberkante, die Einbauhöhe umfasst nur den Ablaufkörper. Ein Standard-Punktablauf braucht 120 bis 150 Millimeter Aufbau- und 90 bis 110 Millimeter Einbauhöhe, ein flacher 95 bis 120 und 65 bis 90. Ist über der Massivdecke im Sechziger-Block weniger Platz, nehmen wir einen Wandablauf: in der Vorwand rund 70 Millimeter, am Boden 70 bis 100 Millimeter Aufbauhöhe. Ganz ohne Bodenaufbau kommt die aufgesetzte, extraflache Duschfläche aus, Einstieg 25 bis 35 Millimeter. Sämtliche Maße finden Sie unter bodengleiche Dusche.

Badsanierung Stötteritz: dieselbe Badwand vor und nach der zweiten Sanierung

Was eine Badsanierung in Stötteritz kostet

Mit 13.000 bis 22.000 Euro rechnen wir in Leipzig für sechs bis acht Quadratmeter, wenn die gesamte Technik neu kommt. In Stötteritz sind die Bäder kleiner, und nur ein Teil der Technik wird erneuert: Drei bis fünf Quadratmeter liegen meist bei 9.500 bis 15.000 Euro. Ein erstes Bad im nie sanierten Altbau kostet bei gleicher Fläche 15.000 bis 21.000 Euro, weil Strang, Durchbruch und Elektrik hinzukommen. Alle Beträge sind brutto.

Gebaut wird sieben bis neun Arbeitstage lang, beim Erstbad zehn bis fünfzehn. Was Sie zahlen, legt der Festpreis im Angebot fest, und er gilt bis zur Schlussrechnung. Den Plan Tag für Tag zeigt Ablauf einer Badsanierung, die einzelnen Posten schlüsselt Badsanierung Kosten auf.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Anlieferung zwischen Gleis und zweiter Reihe

Stötteritz hat den höchsten Parkdruck im Leipziger Südosten, zwischen Papiermühlstraße und Holzhäuser Straße wird in zweiter Reihe geparkt. Die Halteverbotszone beantragen wir fast immer, spätestens 14 behördliche Arbeitstage vorher beim Mobilitäts- und Tiefbauamt; die Schilder stehen vier volle Tage vor dem Termin. Auf Holzhäuser, Papiermühl- und Prager Straße fahren die Linien 2, 4 und 15, also liegt die Zone in der Seitenstraße. Um den Umbau der Stötteritzer Straße seit März 2026 planen wir die Anfahrt herum. Der Schutt geht ohne Aufzug in Big Bags über das Treppenhaus.

Stötteritz und die Nachbargebiete

Unsere Baustellen liegen in ganz Stötteritz, vom Villenviertel über die Klinkerzeilen nördlich der Holzhäuser Straße bis in die Kolmsiedlung, dazu in Reudnitz, Anger-Crottendorf, Probstheida und Marienbrunn. Wir arbeiten als Meisterbetrieb, und hinter jedem Angebot stehen über 10 Jahre Badbau in Leipzig.

Am Telefon unter 01579 2834950 brauchen wir anfangs nur zwei Jahreszahlen: wann das Haus gebaut und wann das Bad zuletzt saniert wurde. Daraus lesen wir oft schon im Gespräch ab, welche Teile bleiben dürfen. Danach folgt der kostenlose Ersttermin, per Videocall oder in Ihrem Bad. Wer lieber schreibt, nutzt das Formular auf dieser Seite.

Den Unterschied zwischen erster und zweiter Sanierung erklärt Badrenovierung, das Gründerzeithaus selbst behandelt Bad im Altbau. Für die Steuerermäßigung nach § 35a EStG weisen wir den Lohnanteil in der Schlussrechnung gesondert aus.

Häufige Fragen

Was kostet eine Badsanierung in Stötteritz?

Meist 9.500 bis 15.000 Euro für ein Bad mit drei bis fünf Quadratmetern, das in den Neunzigern schon einmal saniert wurde. Unser Leipziger Richtwert liegt höher, bei 13.000 bis 22.000 Euro, weil er sechs bis acht Quadratmeter mit vollständig neuer Technik abbildet. In Stötteritz wird davon nur ein Teil gebraucht. Den Umfang klären wir beim kostenlosen Ersttermin, danach erhalten Sie den Festpreis.

Welche Teile eines Bades von 1996 lassen sich weiter nutzen?

In der Regel vier Bauteile. Der Steigstrang, denn Kupfer und Verbundrohr sind längst nicht verbraucht. Die Kernbohrung mit dem Lüftungsrohr von 100 bis 125 Millimetern Durchmesser, ersetzt wird nur das Abluftgerät. Die Elektroleitungen von damals. Und oft der Unterputz-Spülkasten, für dessen Fabrikat es Spülventil und Dichtungen noch gibt; ob eine aktuelle Betätigungsplatte passt, zeigt beim Ersttermin die Revisionsöffnung.

Weshalb kostet die zweite Sanierung in Stötteritz weniger als die erste?

Weil die erste Sanierung den teuersten Teil der Arbeit schon erledigt hat. Anschlüsse und Grundriss stehen fest, die Kernbohrung für die Lüftung existiert, der Bodenaufbau ist bekannt, und es fällt weniger Schutt an. Drei bis fünf Quadratmeter kosten 9.500 bis 15.000 Euro bei sieben bis neun Arbeitstagen; als erstes Bad im unsanierten Altbau wären es 15.000 bis 21.000 Euro und zehn bis fünfzehn Tage.

Ist im Stötteritzer Bad von 1996 Platz für eine bodengleiche Dusche?

Meistens ja, denn hier stand schon ein Bad. Tragen wir den alten Boden ab, gewinnen wir 70 bis 90 Millimeter. Ein flacher Punktablauf verlangt 65 bis 90 Millimeter Einbau- und 95 bis 120 Millimeter Aufbauhöhe ab Rohdecke. Ist das über der Holzbalkendecke zu knapp, nehmen wir einen Wandablauf, der in der Vorwand rund 70 Millimeter braucht, oder eine aufgesetzte Duschfläche mit 25 bis 35 Millimetern Einstieg.

Müssen auch unbeschädigte Fliesen heraus?

Ja: Fliesen aus dem Jahr 1996 sitzen meist nur auf einem Voranstrich, eine Abdichtung fehlt. Nach DIN 18534 gilt der Spritzwasserbereich einer bodengleichen Dusche heute als W2-I, der restliche Boden als W1-I, und beide brauchen eine Verbundabdichtung. Eine dichte Duschtasse hat das bisher ausgeglichen. Bei einer bodengleichen Dusche hält nur noch diese Schicht Estrich und Holzbalkendecke trocken.

Muss im Bad von 1996 ein FI-Schutzschalter nachgerüstet werden?

Ja, in den meisten Fällen. Bäder aus den Neunzigern haben ihn oft nicht, denn für Steckdosenstromkreise ist der Fehlerstrom-Schutzschalter mit 30 Milliampere erst seit 2007 Pflicht. Neu verlegt wird dafür nichts: Der Schalter kommt in einen freien Platz im Verteiler. Einen vollen oder vor der Sanierung eingebauten Zählerschrank sprechen wir vor dem Angebot an, nicht mitten im Umbau.

Erfahrungen

Bewertungen bei Google

Hinter jedem Bad stehen über 10 Jahre Badbau in Leipzig. Ob die Arbeit gepasst hat, entscheiden danach Kundinnen und Kunden mit ihrer Bewertung bei Google, und daran messen wir uns.

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Begehbare Dusche mit Lichtnische, Beispiel für eine Badsanierung in Leipzig
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