Was Eigentümer uns vor dem Umbau fragen
Gilt der Festpreis bis zum Schluss?
Ja. Der Festpreis entsteht nach dem Termin in Ihrem Bad und nicht aus einer Schätzung am Telefon. Was beim Abbruch auftauchen kann, etwa ein feuchter Estrich unter der Eckwanne, steht vorher mit Preis im Angebot. Nachträge entstehen dort, wo vorher niemand nachgesehen hat.
Können wir während der Arbeiten im Haus wohnen?
In der Regel ja. Gesperrt ist nur der Raum, in dem wir arbeiten. Solange oben das Bad entsteht, bleibt unten das Gäste-WC nutzbar, danach umgekehrt. Schutzbahnen und eine abgeklebte Tür sorgen dafür, dass der Staub im Bad bleibt.
Muss ich die Handwerker selbst koordinieren?
Nein. Installateur, Fliesenleger, Elektriker, Trockenbauer und Maler kommen von uns, und einer davon ist Ihr Ansprechpartner. Termine, Reihenfolge und Bestellungen übernehmen wir. Sie entscheiden, was eingebaut wird.
Kann ich Fliesen und Armaturen frei wählen?
Ja, so frei, wie Sie möchten. Fliesen, Armaturen und Objekte suchen Sie bei der Bemusterung aus. Wer lieber selbst im Fachhandel wählt, findet die Sanitärobjekte im Angebot als eigene Budgetposition, und der Festpreis für alles Übrige steht trotzdem.
Unser Haus steht in der Eisenbahnersiedlung. Was ist zu klären?
Vor allem, was man von außen sieht. Die Siedlung an Klingerplatz und Klingerstraße ist als Sachgesamtheit geschützt, betroffen sind Fassaden, Dächer und Fenster. Ein neuer Lüftungsauslass oder ein anderes Badfenster braucht die Genehmigung der Denkmalbehörde. Ob Ihr Haus einzeln gelistet ist, zeigt die Denkmalkarte Sachsen.
Wohin kommt der Container?
Auf Ihr Grundstück, in die Einfahrt oder vor die Garage. Eine Halteverbotszone braucht es im Eigenheim praktisch nie. Im Dorfkern prüfen wir vorher, ob der Container durchs Hoftor passt; muss er auf die Straße, beantragt der Eigentümer die Sondernutzung mindestens zwei Wochen vorher.