Im Neubaublock bleibt der Strang am Schacht, im Altbau bestimmt die Holzbalkendecke den Aufbau, und im Eigenheim reicht das Fenster nach dem Umbau oft nicht mehr.
Im Neubaublock steht der Steigstrang im Installationsschacht direkt neben dem Bad, und dort bleibt er auch. So steht jeder Anschlusspunkt fest, bevor wir anfangen. Wurde der Strang Ihres Hauses bei einer Modernisierung schon erneuert, beschränkt sich die Arbeit im Bad auf den Anschluss daran. Steht das noch aus, fragen wir bei der Verwaltung nach, wann Ihr Abschnitt an der Reihe ist.
Der Boden ist dort eine Betondecke mit oft nur vier bis fünf Zentimetern Estrich. Für eine bodengleiche Dusche setzen wir deshalb eine Duschfläche in Flachbauweise ein, deren Ablauf waagerecht zum Schacht führt; so genügen 6 bis 7 cm Aufbau. Eine flache Rampe im Belag nimmt den Rest auf. Im Altbau trägt eine Holzbalkendecke das Bad; weil sie unter Last leicht schwingt, bekommt sie zuerst eine steife Plattenlage, damit die Abdichtung nicht reißt.
Gelüftet wird im Neubaublock über den Schacht; an eine zentrale Abluft schließen wir den neuen Lüfter passend an. Im fensterlosen Kammerbad der Kernstadt zieht ein Lüfter mit Nachlauf die Feuchte auch nach dem Duschen noch ab, sonst wächst über der Dusche Schimmel. Im Eigenheim mit Fenster genügt das Lüften vielen, bis aus der Eckwanne eine große Dusche wird: Dann reicht ein gekipptes Fenster im Winter nicht mehr, und ein Lüfter mit Feuchtesensor übernimmt.
Im Altbau der Kernstadt verlaufen die Leitungen von Haus zu Haus verschieden, Verbindliches sagen wir dort erst nach dem Termin im Bad. Eine Hürde entfällt: Eine soziale Erhaltungssatzung nach § 172 BauGB, wie sie in neun Leipziger Gebieten gilt, hat Schkeuditz nicht, und das Ortsrecht führt auch keine Gestaltungs- oder Sanierungssatzung (Stand Oktober 2026). Eine erhaltungsrechtliche Genehmigung brauchen Sie also nicht. Steht Ihr Haus in der Liste der Kulturdenkmale, klären wir vorab, ob die Arbeiten geschützte Bauteile berühren.